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Bild: Stefan Heinze

Kirche, Küche, Komunalpolitik

Nachricht 10. Januar 2019
Bild: Heiko Preller

Der Hannoveraner Henning Hofmann findet seine Freiräume am Herd

Plötzlich wird’s dunkel am Esstisch. Henning Hofmann wedelt mit der Hand vor einem weißen Kästchen herum. „Bewegungsmelder ...“, erklärt der 40-Jährige. Das Licht wird wieder heller, scheint auf weiße Teller von Villeroy & Boch, Besteck von WMF und drei dampfende Schüsseln. „Sumach-Hähnchenbrust “, leicht angebratenes Gemüse, ein Risotto mit Rauchmandeln und einem verboten hohen Anteil Parmesankäse. Den hat Hofmann mit der Hand in den Topf gebröselt. „Ich fühle und rieche die Zutaten gerne, das ist toll.“

Die Gewürze für die Hühnerbrust zählt der Gastgeber aus dem Kopf auf: „Zwiebeln, Zitrone, Salz, Pfeffer, Zimt ...“ Und sagt beiläufig: „Das Fleisch ist seit 24 Stunden mariniert, das musste nur noch in den Ofen.“ Hinter „nur noch“ steckt allerdings Planung. Hofmann sitzt neben seiner Arbeit beim Stadtjugendring Hannover für die SPD im Stadtrat, ist Bürgermeister des Stadtbezirks Buchholz-Kleefeld und seit dem Frühjahr 2018 engagiert als Kirchenvorsteher in der Kirchengemeinde Groß-Buchholz. Die Zeit zum Einkaufen und Kochen musste er im Kalender lange suchen. „Endlich mal ein freier Abend, das hatte ich seit Wochen nicht.“

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