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Bild: Stefan Heinze

Lernräume: "Ein Lichtblick in diesen Zeiten"

Nachricht 03. Februar 2021

Lernraum-Projekte haben beim ersten Corona-Shutdown mit vielen Bildungsangeboten die Not der Schulkinder gelindert. In der Kindertafel Lüneburg federn 50 Ehrenamtliche die erneuten Schulschließungen ab. 
Sie essen täglich mit etwa 20 Kindern Mittag und helfen bei den Hausaufgaben.

Diakonin Antje Stoffregen (57) leitet mit zwei weiteren Kolleginnen die Kindertafel Lüneburg, ein gemeinwesenorientiertes, diakonisch-pädagogisches Angebot der Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde. Normalerweise essen die Freiwilligen dort seit vielen Jahren mit Kindern, lernen für die Schule und bieten Freizeitaktivitäten an. Seit Beginn der Corona-Pandemie ist das Angebot ein landesweites Pilotprojekt der „Lernräume“, mit denen Kirchen und Land Niedersachsen gemeinsam helfen wollen, dass Kinder in der Krise weiter lernen und Gemeinschaft haben können.

Frau Stoffregen, bei Ihnen in Lüneburg hat das Projekt „Lernräume“ im vergangenen Jahr seinen Anfang genommen - mit Hausaufgabenbetreuung und vielen Ehrenamtlichen, um die Last der Corona-Schulschließungen zu mildern. Seitdem sind viele ähnliche Projekte im ganzen Land dazugekommen. Wie sieht es aktuell bei Ihnen aus?
Antje Stoffregen: Es besteht nach wie vor ein großer Bedarf, den wir trotz widriger Umstände täglich erfüllen. Aktuell kommen pro Wochentag 20 Kinder zu uns, acht weitere sind im Wechsel dabei, dazu stehen zwölf Kinder auf der Warteliste. Ohne unsere 50 aktiven Ehrenamtlichen könnten wir das alles überhaupt nicht leisten. Von 16 bis 75 Jahren ist da alles dabei - manche aus der Kurzarbeit, andere im Ruhestand und auch Studierende. Wieder andere sind nicht vor Ort, sondern helfen aus dem Home Office bei der Organisation.

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