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Bild: Stefan Heinze

Umwelt- und Klimaschutz

Umweltschutz in der Kirchengemeinde

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Bild: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Seit einigen Jahren hat das Anliegen „Bewahrung der Schöpfung“ in vielen Kirchengemeinden einen neuen Impuls bekommen. Neben der politischen Forderung an Politik und Wirtschaft kommen die praktischen Möglichkeiten der Gemeinden in den Blick.

Energieverbrauch reduzieren

Kirchengemeinden verbrauchen deutlich mehr Energie als Privathaushalte. Der Energieverbrauch der Gemeinde hat negative Umweltfolgen und kostet immer Geld. Diese Tatsachen bieten die Chance, durch Energieeinsparung die Betriebskosten zu senken und gleichzeitig die Umwelt zu schützen.

Die Ev.-luth. Landeskirche hannovers bietet Programme an, mit Energie- und Umweltmanagement einen Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung zu leisten. Auch mit Projekten zu nachhaltigem Einkauf oder klimafreundlicher Mobilität können Gemeinden dazu einen Beitrag leisten und auch ihre Treibhausgasemissionen verringern.

Verschiedene Handlungsfelder

Wie kann der Auftrag, die Schöpfung zu bewahren, konkret umgesetzt werden? Wo können sich Interessierte engagieren?

  • Es gibt zum Beispiel Arbeitsgruppen, die sich vertieft mit dem Thema “Bewahrung der Schöpfung“ auseinandersetzen. Neben der eigenen Beschäftigung mit dem Thema veranstalten sie Vorträge und Informationsveranstaltungen. Oder sie bereiten einen Gottesdienst zum Schöpfungstag vor.
  • Umweltteams (Umweltmanagement „Der Grüner Hahn“), Energiebeauftragte (Energiemanagement z. B. mithilfe des „Grünen Datenkontos“) oder Ausschüsse können Vorschläge zum Energieeinsparen in Kirche und Gemeindehaus erarbeiten.
  • Umwelt- und Naturschutz und Artenvielfalt auf kirchlichen Friedhöfen und anderen Liegenschaften sind ebenfalls Themen, mit denen sich Gruppen beschäftigen.
  • Sogenannte „Beschaffungsteams“ können Anregungen geben, wo und wie umwelt- und klimafreundlicher in der Kirchengemeinde eingekauft werden kann (z. B. Initiative „Zukunft einkaufen“). Denn ob Recyclingpapier, weniger Fleisch und regionales Gemüse gekauft wird oder alles konventionell und möglichst billig und viel, ist entscheidend für unsere Klimabilanz.
  • Auch im Bereich Mobilität gibt es klimafreundliche Lösungen in den Kirchengemeinden. Eine Gruppe kann Empfehlungen für die eigene Gemeinde abgeben oder mit der Gemeinde gemeinsam Projekte umsetzen.

Es gibt viele ökologische Handlungsfelder, die im Sinne der eigenen Glaubwürdigkeit zu bearbeiten sind. Denn Nachhaltigkeit und Transparenz im eigenen Handeln sind Anliegen, die auch in Kirchengemeinden eine wichtige Rolle spielen.

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Logo: Grüner Hahn

Der Grüne Hahn

Hier erhalten Sie alle wichtigen Informationen zum Umwelt-management-system der Landeskirche Hannovers.

www.gruenerhahn.de