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Bild: Ulrich Ahrensmeier

Gemeindekurator/in

Der Hintergrund

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Gemeindekuratoren bei einer Fortbildung

Kirchengemeinden auf dem Land und in der Stadt verändern sich. Gemeinden entwickeln neue Modelle der Dienstgemeinschaft. Dabei sind Gemeindekuratoren und Gemeindekuratorinnen eine Möglichkeit, kirchliche Entwicklungen vor Ort und in der Region verantwortlich zu begleiten.

Das Profil

Gemeindekuratoren und Gemeindekuratorinnen gibt es in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers und der Evangelisch-lutherischen Kirche in Braunschweig. Sie unterstützen das kirchliche Leben vor Ort. Sie geben der Kirche vor Ort ein Gesicht. Sie kümmern sich um die Pflege von kirchlichen Gebäuden. Sie sind ansprechbar, auskunftsfähig und für Ehrenamtliche vermittelnd tätig.

Die Aufgaben

Gemeindekuratoren und Gemeindekuratorinnen werden je nach persönlichem Schwerpunkt und Interesse

  • kirchliches Leben vor Ort mitgestalten,
  • regionale Zusammenarbeit fördern,
  • Gebäudemanagement in der Kirchengemeinde begleiten,
  • Ansprechperson für Menschen mit Fragen zu Kirche und Gemeindeleben sein,
  • Andachten und Gottesdienste initiieren,
  • Gemeindeprojekte und Veranstaltungen organisieren,
  • ehrenamtliche Arbeit koordinieren,
  • Gemeindegruppen unterstützen und aufbauen,
  • Finanzmanagement und Fundraising entwickeln.

Die Verbindung zur Kirchengemeinde

Die Kuratoren üben ihre Tätigkeit gemeindegebunden und nur im Rahmen einer Beauftragung und in Zusammenarbeit mit dem Kirchenvorstand und Pfarramt aus.

Voraussetzung für die Beauftragung zum Kurator und zur Kuratorin ist die verbindliche und vollständige Teilnahme an der Qualifizierungsmaßnahme sowie die Bereitschaft, sich jährlich mindestens einmal an einer Fortbildung zu beteiligen, die spezifische Kompetenzen erweitert und vertieft.

Über Art und Umfang der Beauftragung entscheiden die Kirchenvorstände im Anschluss an die Ausbildung.